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Das Vocalensemble Consonans wurde 1999 von Tobias Hiller gemeinsam mit Mitgliedern des Singkreises der Engadiner Kantorei in Zürich gegründet. Das Ensemble setzt sich aus Sängerinnen und Sängern aus verschiedenen Chören in Zürich, Bern und Tübingen zusammen, welche auf eine langjährige Chorerfahrung zurückgreifen. Allen gemeinsam ist die Begeisterung für den Vortrag anspruchsvoller Chormusik aller Epochen auf hohem Niveau. Die Konzertprogramme von Consonans werden jeweils an einem Wochenende einstudiert und an einem zweiten Wochenende aufgeführt. Schon zum 2. Mal wurde das Vocalensemble in die Konzertreihe „Witiker Konzerte“ in Zürich-Witikon eingeladen. Die musikalischen Konzeptionen von Consonans, zeichnen sich gleichermassen durch ihre schlüssige Dramaturgie wie durch ein ungewöhnlich weit gespanntes und ausgefallenes Repertoire aus. Entweder liegt dem Programm ein inhaltliches Thema zugrunde, oder die Jahreszeit bzw. das Kirchenjahr stellt die Grundlage für die Auswahl der Stücke dar. So wurde bei „flower songs“ in jedem Werk die Blume in allen Varianten besungen, oder zur Passion erklangen Werke, in der die Trauer vielfältig musikalisch umgesetzt wurde. Das Zusammenspiel von gesprochenem und gesungenem Wort oder von Chormusik und Instrumentalmusik ist eine weitere Facette der Programmgestaltung. Es wurden beispielsweise geistliche Chorwerke von Poulenc und Gesualdo mit Texten von Thomas Bernhard kombiniert, Werke von Britten, Messiaen und Bach erklangen mit Harfenmusik. Consonans arbeitet mit Instrumentalisten wie Mathias Weibel, Thomas Goetschel, Jael Bertschinger und aktuell Vincent Flückiger zusammen. Die weltlichen Programme setzten Schwerpunkte bei Raritäten deutscher, englischer und amerikanischer Chormusik vor allem des 20. Jahrhunderts. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Aufführung vielstimmiger und doppelchöriger Werke in kleiner Besetzung. So wurde in einem 10-stimmigen Werk von Antonio Lotti jede Stimme nur doppelt oder dreifach besetzt.
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